Dominikanische Gemeinschaft

Die im 13. Jahrhundert entstehenden Bettelorden übten eine große Wirkung auf breite Kreise der Bevölkerung aus. So ist es nicht verwunderlich, dass sich um die Dominikanerklöster auch Laien ansiedelten. Sie fühlten sich vom Ideal des heiligen Dominikus angezogen und suchten nach einer Bindung an den Orden, dessen Arbeit sie mittragen wollten. Weltweit schließen sich seit 1285 Männer und Frauen der Dominikanischen Gemeinschaft an, organisieren sich vor Ort in Gruppen und geben ihrem Leben aus dem Geist des hl. Dominikus eine Gestalt. In Deutschland existieren derzeit 13 Gruppen. Mehr Informationen finden sich unter: http://www.laiendominikaner.de/cms/

 

Gruppe Katharina von Siena

Von den Kölner Laien-Fraternitäten schaut die Gruppe „Katharina von Siena“ auf die längste Geschichte zurück. Je nach Möglichkeit trifft sich die kleine Gruppe monatlich oder jeden zweiten Monat (meistens am 3. Freitag) im Kloster Heilig Kreuz zur Feier der Heiligen Messe und zum Austausch. Eine Reihe von Mitgliedern wohnt nicht in Köln, so dass der Kontakt durch Besuche, Telefonate, Briefe aufrechterhalten wird. Die kommissarische Leitung liegt bei Frau Elisabeth Dierich, Kurt-Schumacher-Str. 85, 50374 Erftstadt. Vorläufiger geistlicher Begleiter ist der Provinzial.

 

Gruppe Thomas von Aquin

Die Gemeinschaft „St. Thomas von Aquin am Konvent Heilig Kreuz“ wurde 2008 von fünf Mitgliedern der dominikanischen Gemeinschaft gegründet. Ihr Name verweist auf die Anbindung an den Kölner Konvent Heilig Kreuz. Hier treffen sich regelmäßig Mitglieder, Gäste und unser geistlicher Begleiter, um an der Sendung des Ordens in ihren drei Fundamenten teilhaben zu können. In Gebet, Studium und Predigt wollen wir als Laien in Beruf und Gesellschaft dem Auftrag der Kirche und dem Geist des Dominikanerordens folgen.

Das persönliche Stundengebet zuhause oder bei der Arbeit lässt uns die Verbundenheit mit der Weltkirche und dem Orden bewusst werden. Im privaten aber auch gemeinsamen Studium wollen wir uns weiterbilden, um die Botschaft Jesu Christi besser zu verstehen und sie an unsere Mitmenschen weiter zu geben. Als untrennbar mit der dominikanischen Spiritualität verbunden, verstehen wir Wissenschaft und lebenslanges Studium als eine Notwendigkeit, unseren Alltag und den unserer Mitmenschen mit Geist zu erfüllen.

Diese „Basis“ ist wichtige Voraussetzung für die Predigt, die jedes Mitglied der dominikanischen Familie zum Heil der Menschen in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Situationen zu Gehör bringt. Am Arbeitsplatz genauso wie in der Freizeit. Kontakt